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Posts mit dem Label "Bauchschmerzen" werden angezeigt.

Die Sache mit dem Gluten

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    Spricht man von Zöliakie , ist meist eine Unverträglichkeit auf Gluten gemeint. Wobei das Ganze auf den zweiten Blick doch nicht so einfach ist: Bei der Zöliakie besteht eine genetische Disposition von Geburt an, jedoch kann die Krankheit erst viel später im Laufe des Lebens ausbrechen. Es handelt sich um eine Autoimmunerkrankung, dh. das Immunsystem reagiert auf das Klebereiweiss von Weizen, Roggen oder Dinkel und bildet Antikörper gegen diese. Das führt zu einer Entzündung an der Dünndarmschleimhaut, bei der sich die Darmzotten zurückbilden. Die Behandlung besteht in lebenslangem Verzicht auf glutenhaltige Nahrungsmittel. Die Symptome können sehr unspezifisch und unterschiedlich sein und reichen von Durchfällen, Bauchschmerzen, Blähungen über Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen, Migräne bis hin zu Gewichtsverlust und Mangelerscheinungen. Ein ständiger Eisenmangel kann zum Beispiel auch auf eine Zöliakie hinweisen. Die Glutensensitivität hingegen ist keine A...

Lactose-Intoleranz vs. Kuhmilchallergie

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  Was ist was? Und was habe ich nun? Die Beschwerden sind oft kaum zu unterscheiden, bei beiden bestehen die Symptome nach Milchprodukte-Genuss aus Bauchschmerzen, Blähungen, manchmal sogar Durchfall. Die Ursachen sind grundverschieden: bei Lactose-Intoleranz kann der Körper den Milchzucker nicht abbauen, weil das Enzym Lactase fehlt bzw. zu wenig davon vorhanden ist. Bei einer Allergie auf Kuhmilchprotein reagiert unser Immunsystem auf Kuhmilcheiweiß, welches zu 80 % aus Casein besteht und zu einem kleineren Anteil aus Alpha-Lactalbumin und Beta-Lactoglobulin. Die häufigste Allergie ist die auf Casein, aber auch auf die beiden anderen Komponenten kann man allergisch reagieren. Bei Lactose-Intoleranz muss man ausprobieren, wie viel man verträgt und kann zusätzlich Lactase in Tablettenform zuführen, falls es mal ein bißchen zu viel – beispielsweise vom Käsekuchen - war. Um diese zu diagnostizieren ist ausschließlich der Wasserstoff-Atemgastest geeignet. Einen halbe...

Reizdarm

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  Unter dem Begriff „Reizdarm“ versteht man einen Symptomkomplex der mit Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall und/oder Verstopfung und diversen Nahrungsmittelunverträglichkeiten einhergeht. Die Ursachen sind laut klassischer Medizin unklar bzw. man spricht von „funktionellen Beschwerden“. Die Therapie besteht aus Verabreichung von kramplösenden Schmerzmitteln, Anti-Durchfallmitteln oder Entschäumern (Mittel gegen Blähungen) mit dem Hinweis, bestimmte Nahrungsmittel zu meiden. Zeitweise werden bei großem Leidensdruck Darmspiegelungen durchgeführt - häufig ohne Ergebnis. Das heißt lediglich, es ist kein Tumor und keine Entzündung feststellbar, was für Patienten erst einmal erfreulich ist, jedoch das Problem nicht löst. Die Gründe für einen Reizdarm können sehr vielfältig und von Mensch zu Mensch unterschiedlich sein. Je nach Veranlagung sind sie psychisch bedingt („man hat etwas nicht verdaut“), man verträgt tatsächlich verschiedene Nahrungsbe...