AMD - Altersbedingte Makuladegeneration
Die altersbedingte Makuladegeneration ist eine chronische Erkrankung der Netzhaut, die zu einem schweren Sehverlust führt. Mit ca. 30% Bevölkerungsanteil ist sie die häufigste Augenerkrankung der westlichen Welt, die zudem schwerwiegende Folgen hat. Viele Menschen über 60 Jahre gehen zu selten zur Vorsorgeuntersuchung beim Augenarzt, obwohl Früherkennung und Vermeidung von Risikofaktoren sehr wichtig sind. Ab 55 Jahren steigt das Risiko für eine AMD stark an. Mit zunehmenden Alter lagern sich Stoffwechsel-Endprodukte unter der Netzhaut ab. Diese schädigen die Pigmentepithelschicht, wodurch die Versorgung der Sehzellen in der Makula gehemmt wird. Es kommt zur chronischen Entzündung und im weiteren Verlauf beginnen Blutgefässe unter der Netzhaut zu wuchern und bilden Schwellungen und Flüssigkeitseinlagerungen. Diese Prozesse führen letztendlich zur Zerstörung der Sehzellen. Als Risikofaktoren sind zum Beispiel Rauchen, Bluthochdruck, oxidativer Stress, ein erhöhter Homocysteinwer...